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Donnerstag, 13. Mai 2010

Den Turm bauen

Glücklicherweise müssen wir nicht Steinchen auf Steinchen setzen, sondern können auch Steine sozusagen „in die Luft hängen“ und erst später die passenden Steine darunter setzen. Ich möchte nämlich einige lange Steine hochkant und kreisförmig aufstellen und darüber quer ringförmig die Platten legen um dann darauf das nächste Stockwerk zu bauen. Dazu bringe ich erst einmal die Platte auf die entsprechende Höhe (Abb3 A). Dazu muss sie selbstverständlich ausgewählt sein (RM) und dann gebe ich in den Bereich Location für Z den Wert 5,25 ein (Abb3 B). Danach schalte ich mit mit der Taste 7 auf dem Ziffernblock (ZB7) in die Ansicht von oben (Abb3 C). Die Blickrichtung (Top Ortho) wird uns wieder links oben im 3DView-Fenster angezeigt (Abb3 D). Ich drücke nun R für Rotation, also drehen, bewege dann die Maus und schließe, wenn ich mit dem Ergebnis zufrieden bin mit der linken Maustaste (LM) die Aktion ab. In Abb3 E ist die Platte im Rotationsmodus zu sehen. Im Normalfall ist die Rotationsachse die Achse, die im 3D-View  unten links in der Ecke nicht zu sehen ist. Bei uns also die Z-Achse (Abb3 F). Der Rotationswert wird uns auch im Einstellungsfenster im Bereich Rotation angezeigt (Abb3 G). Wir könnten hier auch einen Wert direkt über die Tastatur eingeben.
Nun kopiere, verschiebe und rotiere ich die Platte einige Male wie zuvor beschrieben und bauen so um den Würfel und dem Quader herum einen Kreis aus den flachen Steinen. Der kann ruhig unregelmäßig aussehen, wie von Kinderhand schnell zusammen gelegt. Wichtig ist aber, die Platten dürfen sich nicht überschneiden und die Abstände müssen so sein, dass sie Später auf den Quadern aufliegen können (Abb3 H).
Als nächstes wähle ich mit RM den Quader, vervielfältige, verschiebe und drehe die Bausteine so, das alle Platten auf Quader aufliegen (Abb3 I). Dabei ist es hilfreich, vom Solid-Modus (Massiv) (Abb3 J) mit der Taste Z in den Wireframe-Modus (Drahtgitter) (Abb3 K) umzuschalten. So erkennt man besser, was man macht. Zum umschalten zwischen Solid- und Wireframedarstellung kann auch der Schalter (Abb3 L) genutzt werden. Am Schluss schalte ich wieder in den Solid-Modus und kontrolliere meine Arbeit indem ich die Ansicht etwas schwenke. Dazu halte ich den mittleren Mausknopf gedrückt und bewege die Maus (Abb3 M).
Ich schalte mit Ziffernblock 1 (ZB1) in die Frontansicht. Kopiere wieder einen Quader und bringe ihn auf eine Höhe, das er auf dem Plattenring stehen kann. Dazu gebe ich für „Location“ den Wert 8.5 ein (Abb3 M). Ich schalte mit Ziffernblock 7 (ZB7) wieder in die Aufsicht. Nun verteile ich auf dieser Ebene die Quader so, da sie alle mitten auf den Platten stehen. Dabei arbeite ich aber bewusst nicht punktgenau, dreh die Quader etwas, damit es mehr von Kinderhand gemacht aussieht (Abb3 O).
Im Wireframemodus wähle ich nun mit der Mehrfachauswahl Shift+RM alle Platten aus (Abb3 P). Ich schalte mit Ziffernblock 1 (ZB1) in die Frontansicht. Mit Shift+D kopiere ich alle Platten. Nach dem Kopieren befinde ich mich im freien Bewegemodus. Ich breche diesen mit ESC ab, denn ich möchte die Platten nur entlang der Z-Achse, also in die Höhe bewegen. Dazu klicke ich mit der linken Maustaste (LM) auf den blauen Pfeil, halte die Taste gedrückt und bewege die Maus nach oben bis in dem Feld „Location“ der Wert von ca. 11.75 angezeigt wird, wenn man 2-3 Hundertstel den Wert nicht trifft macht das nicht wirklich was aus, denn das fällt später in der Gesamtansicht nicht mehr auf. Beim Positionieren der Platten kann es hilfreich sein, mit dem Mausrad (MR) in die Szene hinein zu zoomen. Mit der linken Maustaste (LM) wird der Vorgang abgeschlossen. Nun schalte ich wieder mit Ziffernblock 7 (ZB7) in die Aufsicht und schalte mit R in den Rotationsmadus. Ich drehe so nun alle Platten gleichzeitig um ihr gemeinsames Zentrum soweit, dass sie wieder gut auf den oberen Quadern aufliegen. Mit der linken Maustaste (LM) wird die Aktion wieder abgeschlossen. Mit Z schalte ich wieder in den Solid-Modus und schwenke das Bild zur Kontrolle indem ich die mittlere Maustaste (MMT) gedrückt halte und die Maus dabei bewege. Es ist nun schon ein richtiges Bauwerk (Abb3 Q). Nicht vergessen ab und zu die Arbeit mit Ctrl+S zu speichern.
Nun liegt noch der Würfel unten in unserem Bauwerk. Es ist nun sicher jedem klar, wie ich vorgegangen bin, um das Ergebnis wie in Abb. 3 R zu  erhalten.

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