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Freitag, 9. April 2010

Aktionen Rückgängig machen

Es kann natürlich vorkommen, dass wir einmal mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind. Wir können Aktionen rückgängig machen und so den alten Zustand wieder herstellen. Dies gelingt mit der Tastenkombination Ctrl+Z.

Merke:
Mit S schalte ich in den Scale-Modus (verkleinern Vergrößern).
Mit S gefolgt von X, Y oder Z für die Koordinatenachse lege ich die Skalierung die jeweilige Achse fest.
Mit R schalte ich in den Rotations-Modus (drehen).
Mit R gefolgt von X, Y oder Z für die Koordinatenachse lege ich die Achse fest, an der gedreht wird.
Mit CTRL+Z mache ich Aktionen rückgängig.

Hinweis:
Die Tastaturkombinationen funktionieren nur im aktiven Fenster. Ein Fenster ist aktiv, wenn sich der Mauszeiger darin befinden. Dies gilt auch für die Rückgängig-Funktion.

Donnerstag, 8. April 2010

Objekte rotieren

Wenn ich ein Objekt rotiere, dann rotiere ich im Normalfall am Objektzentrum um die ausgewählte Achse. In den Rotations-Modus wechsle ich mit der Taste R. Nun kann ich mit der Maus die Rotation in beliebige Richtung steuern. Möchte ich die Rotationsachse festlegen drücke ich nach der Aktivierung des Rotationsmodus die Taste X,Y oder Z für die gewünschte Drehachse. In den Standardansichten Frontansicht, Seitenansicht, Draufsicht   ist immer die Blickachse die Drehachse, also immer die Achse die gerade im Koordinatensymbol nicht angezeigt wird. Zum Beispiel bei der Frontansicht ist die Y-Achse die Drehachse.
Zur Übung wollen wir den Quader etwas seitlich drehen, das heißt an der X-Achse rotieren. Dazu schalte ich mit ZB7 in die Aufsicht und wähle mit RM den Quader (Abb.19). Nun drücken wir R um in den Rotationsmodus zu schalten. Durch Bewegung der Maus können wir die Drehung kontrollieren. Ich drehe den Quader so, dass er oben links am Zylinder anliegt. Ich schließe die Aktion mit LM ab (Abb.20).

Mittwoch, 7. April 2010

Objekte verkleinern und vergrößern

Ich wähle mit RM den Würfel. Damit wir besser erkennen können, was geschieht, drücke ich MMT und bewege die Maus, auf diese Weise schwenke ich die Ansicht etwas (Abb.15). Um ein Objekt zu vergrößern oder verkleinern drücken wir S (für scale, was Größe bedeutet). An der Stelle, an der mein Mauszeiger auf dem Bildschirm steht, erscheint ein Doppelpfeil. Von ihm geht eine Linie zu einem Punkt, der im Zentrum unseres Würfels liegt (Abb.16). Jedes Objekt hat ein  solches Objektzentrum. Das Verändern der Größe bezieht sich auf dieses Objektzentrum, dass bedeutet der Würfel wächst oder schrumpft in allen Richtungen gleichmäßig, wenn ich nun die Maus bewege. Ich vergrößere den Würfel so weit, dass der Ring zur Hälfte im Würfel verschwindet. Indem wir den entsprechenden Layer dazu schalten, können wir unser Ergebnis kontrollieren (Abb.17). Nicht vergessen, ich schließe den Vorgang mit LM ab.
Drücke ich nach dem S für den Scale-Modus noch die Taste X,Y, oder Z, dann wird das Objekt nur entlang dieser Achse vergrößert oder verkleinert, jedoch in beide Richtungen auf das Zentrum bezogen. Probieren wir es aus. Wir können auch auf zwei Achsen gleichzeitig vergrößern. Dazu drücken wir, nachdem wir den Scale-Modus eingeschaltet haben nacheinander die Tasten, die die gewünschten Achsen repräsentieren. Wenn der Scale-Modus auf bestimmte Achsen eingeschränkt wird, werden diese Achsen beim Verkleinern oder Vergrößern angezeigt (Abb.18).
Ich lasse die Layer aktiv und wähle mit LM wieder den Würfel, drücke dann S für den „Scale-Modus“ und dann Y um genau dieser Achse entlang die Größe zu verändern. Ich mache den Würfel nun etwas länger und somit ist es eigentlich kein Würfel mehr und wir müssen korrekter Weise von einem Quader sprechen (Abb.18).

Montag, 5. April 2010

Objekte auf eine andere Arbeitsebene verschieben

Ich möchte nun erst einmal nur mit dem Würfel weiter arbeiten. Die anderen Objekte will ich unverändert lassen. Blender ermöglicht es uns mit verschiedenen Arbeitsebenen, so genannten Layern zu arbeiten. Ich möchte den Würfel auf der ursprünglichen Arbeitsebene belassen, die anderen Objekte aber auf eine andere Ebene verschieben, dies gibt mir mehr Übersicht und verhindert, dass ich versehentlich unerwünscht etwas an den anderen Objekten verändere.
Um nun die markierten Objekte auf den anderen Layer zu bringen drücke ich die M-Taste. Es erscheint das „Move to Layer“ Fenster (Abb.13). Die kleinen Quadrate stellen die Layer da, insgesamt stehen 20 zur Verfügung. Durch LM klick wähle ich den Layer aus, auf den ich die Objekte legen möchte. Ich wähle das zweite Kästchen oben rechts. Meine markierten Objekte verschwinden vom Bildschirm.
In dem 3D-View Fenster finden wir unterhalb unseres Arbeitsbereichs wieder die kleinen Kästchen die die Layer darstellen (Abb.14). Layer, auf denen sich Objekte befinden sind markiert. In unserem Beispiel Layer eins und zwei. Zudem ist der erste Layer ausgewählt, darum wird er dunkler dar gestellt. Durch LM Klick wähle ich den Layer. Wähle ich einen leeren Layer ist auch mein Arbeitsbereich leer, wähle ich den zweiten Layer sehe ich meine Objekte, die ich soeben nach dort verlagert habe und wähle ich den ersten Layer sehe ich nur den Würfel. Auf diesem Layer liegen auch die Lampe und die Kamera. Halte ich beim Anklicken des Layers die Shift-Taste gedrückt, kann ich mehrere Layer zugleich auswählen und ich bekomme auch alle Objekte zugleich angezeigt, die auf diesen Layern liegen. Ein Arbeiten mit Layern ist für unsere Arbeit im Augenblick nicht wirklich erforderlich. Ich wollte an dieser Stelle nur auf die Möglichkeit mit Layern zu arbeiten hinweisen.
Ich habe nun den ersten Layer aktiviert und arbeite nur mit dem Würfel weiter.

Merke:
Mit M bei aktiven 3D-View Fenster öffne ich das „Move to Layer“ Fenster.
Mit LM auf den gewünschten Layer schiebe ich alle markierten Objekte dorthin.
Mit LM aktiviere ich einen Layer in der Menüleiste des 3D-View Fensters.
Mit Shift + LM kann ich mehrere Layer gleichzeitig aktivieren.

Hinweis:
Die Objekte werden nur auf einen anderen Layer abgelegt. Ihre Position im Raum wir dadurch nicht geändert. Man kann vereinfacht sagen, je nachdem, welcher Layer aktiviert ist, werden sie sichtbar oder unsichtbar geschaltet.


Sonntag, 4. April 2010

Mehrere Objekte zugleich auswählen

Meine Szene wird noch in der Kameraansicht dargestellt, darum schalte ich mit ZB1 in die Frontansicht. Wir erinnern uns, klicken mit der RM wählt ein Objekt aus. Klicke ich mit RM auf das nächste Objekt, wird die erste Auswahl aufgehoben und das andere Objekt gewählt. Wenn ich mehrere Objekt zugleich auswählen möchte, dann halte ich beim Klicken mit RM die Shift-Taste gedrückt. Ich wähle nun alle Objekt aus mit Ausnahme des Würfels, der Kamera und der Lampe (Abb.12).

Merke:
Mit RM + Shift kann ich im aktiven 3D-View Fenster mehrere Objekte zugleich auswählen.


Samstag, 3. April 2010

Datei unter einem anderen Namen Speichern

Wir wollen nun ein wenig an der Szene arbeiten. Damit unsere Ursprungsdatei erhalten bleibt speichere ich die Datei erst einmal unter einen anderen Namen. Dazu wähle ich im „Info Fenster“ oben am Bildschirmrand wieder „File“, in dem sich öffnenden Auswahlmenü wähle ich „Save as...“ und öffne so das „File Browser Fenster“. Hier wähle ich das gewünschte Laufwerk und Verzeichnis. In der Zeile für den Dateinamen gebe ich den gewünschten Namen an. Ich nenne die Datei „blendertagebuch2“. Die Endung „.blend“ wird vom Programm automatisch angefügt.

Freitag, 2. April 2010

Eine vorhandene Blender-Datei öffnen

Los geht’s! Ich habe Blender gestartet. Wenn wir eine Datei öffnen möchten, mit der wir zuletzt gearbeitet haben, dann wird der Name dieser auf dem Startbildschirm gleich angezeigt. Ich brauche nur darauf klicken, um sie zu öffnen. So haben wir es bisher gemacht. Ich gehe nun bewusst den Weg über den „File Browser“, so heißt das Fenster in Blender, in dem wir Dateien zum Laden und Speichern auswählen können.
Die Oberste Zeile in unserem aktuellen Bildschirm ist das sogenannte Info-Fenster (Abb.1). Es ist eines der der vielen Fenster-Typen in Blender, die uns die Arbeit erleichtern. Das Info-Fenster erkennt man an dem Symbol wie es in Abbildung 2 zu sehen ist. Übrigens durch klicken auf das Symbol kann jedes Fenster in einen anderen Fenstertyp verwandelt werden. Auf das Thema Fenstertypen möchte ich aber an dieser Stelle noch nicht intensiver eingehen.
Das Info-Fenster, dass nur aus der obersten Zeile besteht, finden wir das Feld “File“, wenn wir mit LM darauf klicken, öffnet sich ein Auswahlmenü (Abb.3). Hier wähle ich „Open..“  und das File Browser-Fenster (Abb.4)  öffnet sich. Das Symbol für das File-Browser Fenster ist in Abbildung 5 zu sehen.
Blender ist sehr komplex. Die Fenster und Menüs bieten eine Vielzahl von Auswahlmöglichkeiten. Immer auf jede hier ins Detail einzugehen würde sicher jeden Anfänger ermüden und sicher würde es ihm auch nicht viel Nutzen bringen, da er es nicht alles direkt anwenden kann. Aus diesem Grund möchte ich die „Geheimnisse“ nach und nach „enthüllen“. Wir gehen hier also nur auf einige Elemente ein. So lernen wir, die Dinge mehr und mehr zu verstehen und anzuwenden.
Neben dem File-Browser-Symbol finden wir vier Knöpfe (Abb.6). Mit ihnen können wir durch die Verzeichnisstruktur navigieren.
Hinweis:
Wenn wir mit dem MZ auf einen Knopf zeigen bekommen wir einen kurzen Hilfstext angezeigt.
Diese Hilfe ist sehr nützlich und wir bekommen so überall in Blender Hinweise auf die Funktionen, die wir anwählen können.
Gehen wir diese vier Schalter mal von links nach rechts durch. Der erste „move to previous folder“ bedeutet „gehe zum vorherigen Ordner zurück“, der zweite „move to next folder“ bedeutet „gehe zum nächsten Ordner“, der dritte „move to parent directory“ bedeutet „gehe zum Hauptverzeichnis“ und er letzte „refresh the file list“ bedeutet das die Liste der Dateien neu angezeigt und damit aktualisiert wird.
Neben diesem Viererblock finden wir einen einzelnen weiteren wichtigen Knopf (Abb.7) zum Erstellen eines neuen Ordners. Unterhalb des File-Browser Symbol finden wir einen Rahmen, indem unsere Laufwerke aufgelistet sind (Abb.8). Hier können wir das Laufwerk wechseln.
Denn größten Bereich ist der, indem die Ordner und Dateien des des ausgewählten Verzeichnisses aufgelistet werden (Abb.9). Bei mir steht dort nur eine Datei und damit ist der Bereich fast leer. Über diesen Bereich befinden sich zwei Zeilen (Abb.10), in der oberen wird der Pfad angezeigt, in dem wir uns befinden, in der unteren der Name der ausgewählten Datei. Neben diesen beiden Zeilen finden wir noch zwei Schalter (Abb.11), der obere „Open Blender File“ öffnet die ausgewählte Datei. Der untere „Cancel“ bricht die Aktion ab und schließt den File-Browser.
Ich suche also dem passenden Laufwerk das entsprechende Verzeichnis, wähle die Datei, die wir in der letzten Ausgabe des Blender-Tagebuchs erstellt haben, ich habe sie „blendertagebuch1“ genannt. Wir wir in Abbildung 10 auch sehen können hängt Blender die Dateiendung „blend“ an. Daran können wir auf unserem Computer erkennen, es handelt sich um eine Blenderdatei. Die volle Bezeichnung meiner  Datei ist also „blendertagebuch1.blend. Ich öffne sie.